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American Express Bank: Hochzinsanleihen als Renditebringer. High Yield wird fester Bestandteil in Portfolios

Frankfurt am Main, 14. Mai 2004 --- Spekulative und damit höherverzinsliche Anleihen gehören in jedes Portfolio. Denn High Yield Bonds bieten hohe Renditechancen, die Anleger bei risikoärmeren Staatsanleihen nicht mehr finden können. John Cleary, Chief Investment Officer und Senior Emerging Market Portfolio Manager bei Standard Asset Management, gibt seine Einschätzungen zur wachsenden Bedeutung von High Yield in den Rentenmärkten, der Funktion von Hochzinsanleihen im Portfolio und ihrer Performance. Cleary managt den Hochzinsanleihen-Fonds American Express Funds Global High Yield Euro und den Geldmarktfonds American Express Funds Global Emerging Market Liquidity.

"Die Vermögensklasse Global High Income entwickelt sich zu einem unentbehrlichen Bestandteil jedes Rentenportfolios", sagt John Cleary, Chief Investment Officer und Senior Emerging Market Portfolio Manager bei Standard Asset Management, Fund Adviser für American Express. Er nennt zwei Gründe: Zum einen bieten Hochzinsanleihen hohe Renditen bei angemessenem Risiko, während die Renditen in anderen Anlageklassen zurückgehen. Zum anderen ist die Vermögensklasse mit einem geschätzten Börsenwert von über 2,5 Billionen US-Dollar so groß, dass weder private noch institutionelle Anleger sie ignorieren können. Seit drei Jahren ist die Klasse sogar Bestandteil von breiten Marktindizes, etwa dem globalen Renten-Index Lehman Universal. Damit wandelt sich der spezielle Investmentsektor High Income zur gängigen Vermögensklasse.

Der Global High Income-Sektor wächst
"Von allen Rentenmärkten der Welt weist die Vermögensklasse Global High Income mit das höchste Wachstum auf", sagte Cleary am Donnerstag auf der American Express High Yield Asset Management Conference in Frankfurt. Im Anlagesegment Global High Income fasst American Express hochverzinsliche Unternehmensanleihen und Schuldtitel aus Schwellenländern zusammen. Mit der Ausgabe von High Yield-Unternehmensanleihen wollen Firmen beispielsweise ihre Eigenkapitalrendite verbessern oder im Zuge der Globalisierung ihre Expansion in Schwellenländer finanzieren. Die Schwellenländer selbst geben Schuldtitel aus, um zum Beispiel ihre Infrastruktur auszubauen und ihr Land für ausländische Direktinvestitionen attraktiv zu machen. "In beiden Segmenten wird die Emissionstätigkeit voraussichtlich weiter anziehen", so Cleary.

Die Kombination macht's
High Yield-Unternehmensanleihen und Emerging Market-Rentenpapiere bieten eine überdurchschnittliche Verzinsung, um Anleger für das verhältnismäßig hohe Ausfallrisiko zu entschädigen. Doch die Ausfallrisiken sind bei beiden sehr unterschiedlich. Und das ist für Cleary der entscheidende Punkt: "Angesichts der verschiedenen Konjunkturzyklen, Einflüsse und Lösungsmöglichkeiten sollten die beiden Vermögensklassen nicht miteinander verglichen, sondern kombiniert werden", so der High Income-Experte. Eine Streuung auf beide Vermögensklassen mindere die jeweiligen Ausfallrisiken, wodurch die Renditechancen erhöht würden. Viele Anleger hätten bisher den Fehler begangen, sich je nach Marktlage für eine Klasse zu entscheiden, anstatt einen geringen Anteil ihres Vermögens in beide zu investieren. Doch ein Markt-Timing sei hier nahezu unmöglich. "Mit dem American Express Funds Global High Yield Euro gibt es ein hervorragendes Produkt auf dem deutschsprachigen Markt, das beide Klassen in einem Portfolio kombiniert", sagt Cleary.

Weniger Risiko, mehr Rendite
Die Beimischung der Vermögensklasse Global High Income in einem Portfolio mindert auch das Gesamtrisiko, so Cleary. "Denn die Korrelation von Global High Income-Papieren zu anderen Vermögensklassen ist vorteilhaft niedrig", sagt der Investment-Experte. Das heißt, wenn Aktien oder andere Anleihen-Klassen steigen oder fallen, folgen die Hochzinsanleihen nicht automatisch. Cleary nennt ein Beispiel: "Die Drei-Jahres-Statistik zeigt, dass wenn der Weltindex MSCI World steigt, der amerikanische Leitindex S&P 500 zu 93 Prozent folgt und der globale Government-Bond-Index um 39 Prozent fällt. Der Schwellenländer-Index JP Morgan EMBI Global bewegt sich jedoch nur um 13 Prozent nach oben"(Stichtag: 31.01.2004, Quelle: Bloomberg). Doch Global High Income sei nicht nur ein Risikopuffer für das Portfolio, sondern ein auch Renditebringer. Cleary macht das an Zahlen fest: In den Jahren 1994 bis 2003 haben Emerging Market-Anleihen 195,95 Prozent zugelegt, hochverzinsliche Unternehmensanleihen 97,26 Prozent. Zum Vergleich: Der amerikanische Leitindex S&P 500 steht im selben Zeitraum mit 138,38 Prozent im Plus. Cleary sagt: "Mit Blick auf die Diversifikations-Vorteile, den höheren Renditechancen und das Wachstum des Sektors lautet die Frage für Rentenanleger also nicht mehr, ob, sondern wann sie in die Vermögensklasse Global High Income einsteigen sollen."

Institutionelle Anleger als Trendsetter
In Deutschland interessieren sich derzeit vor allem institutionelle Anleger für Hochzinsanleihen. "American Express Funds profitieren von der langjährigen Expertise des Fondsmanagements und der Research-Teams im Bereich High Yields und Emerging Markets. Das große Interesse an unserer High Yield Asset Management Conference spiegelt dabei die steigende Nachfrage nach Hochzinsanleihen und die Akzeptanz der American Express Bank im Bereich Asset Management wider", sagt Andreas Ziehensack, Generalbevollmächtigter der American Express Bank GmbH. Er ergänzt: "Institutionelle Anleger setzen in der Regel die Trends, denen der breite Markt folgt. Im High Yield-Segment ist das nicht anders: Auch private Anleger werden sich in naher Zukunft wieder chancenorientierter verhalten. Hochzinsanleihen sind dabei eine interessante Alternative für Anleger, die aufgrund der Börsencrashs der vergangenen Jahre bei Aktien vorsichtig bleiben, denen die Renditen risikoarmer Staatsanleihen aber zu niedrig sind. American Express Funds wie der Global High Yield Euro bieten privaten Anlegern hier professionelle Investmentlösungen."

American Express Funds Global High Yield Euro
Der 2000 aufgelegte American Express Funds Global High Yield Euro (ISIN LU0112520878) investiert überwiegend in auf Euro lautende Hochzinsanleihen (Fremdwährungspositionen werden zum Euro abgesichert). Der Großteil des 554 Millionen Euro schweren Portfolios besteht momentan aus Unternehmensanleihen (68,8 Prozent), wobei 44,8 Prozent von Firmen aus Industrienationen emittiert wurden und 24 Prozent von Firmen aus Schwellenländern. 26,8 Prozent sind Schuldtitel von Schwellenländern, der Rest liquide Mittel. Mit einer Entwicklung von plus 31,3 Prozent über die vergangenen drei Jahre führt der Fonds die Performance-Statistik der Rating-Agentur Morningstar in seiner Kategorie an (Stichtag: 11.05.2004).

American Express verwaltet Anlagen im Umfang von 365 Milliarden US-Dollar. Die 1919 gegründete American Express Bank ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der American Express Company und unterhält 78 Niederlassungen in 46 Ländern. Die Gesellschaft bietet neben dem Private Banking auch Wertpapierdienstleistungen, Finanzdienstleistungen für Privat- und Firmenkunden und die Funktionen einer Handels- und Korrespondenzbank an.
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