Befragung belegt: Die Deutschen tun sich schwer mit der Romantik - zum Glück gibt es den Valentinstag

Frankfurt am Main, 10. Februar 2004 --- Eine zum Valentinstag vorgestellte weltweite Befragung unter 11.000 Menschen zeigt: Die Deutschen sind unromantisch. Hingegen sind die Briten offenbar viel romantischer als gemeinhin angenommen. Überraschend: Im internationalen Vergleich landen Franzosen und Italiener auf der Romantikskala nur im hinteren Mittelfeld. Die von American Express vorgestellten Ergebnisse zeigen außerdem, dass die Deutschen vergleichsweise selten romantische Verabredungen haben. Demnach gibt es hierzulande gute Gründe, den 14. Februar zum Anlass zu nehmen, ein wenig Romantik in den Alltag zu bringen.

Ernüchternd ist das Ergebnis für Deutschland: Unter den fast 60 abgefragten Werten* belegt die Romantik im Durchschnitt lediglich Platz 43, wobei Singles noch weniger Sinn für Romantik haben als Paare. Die Romantiker schlechthin sind die Briten: Bei den Nachfahren von Lord Byron und Shakespeare steht die Romantik auf Platz 19. Auch in Kanada oder den USA hat die Romantik mit Rang 23 bzw. 35 einen höheren Stellenwert als in Europa. Als überraschend unromantisch erweisen sich dagegen die Franzosen (34) und Italiener (41).

Gefragt wurde auch nach der Häufigkeit der romantischen Verabredungen. Spitzenreiter sind dabei die Mexikaner: 53 Prozent treffen sich mindestens einmal im Monat zu einer romantischen Verabredung. In Europa sind die Franzosen (46 Prozent) in dieser Hinsicht klar führend, während nicht einmal jeder sechste Deutsche (15 Prozent) zu einem romantischen Abend die eigenen vier Wände verlässt. Nur die Japaner (13 Prozent) tun dies noch seltener.

"Zum Glück gibt es den Valentinstag", bestätigt auch Yves Neyraud, Director Premium Services bei American Express, "denn derzeit buchen unsere Kunden beim Lifestyle Service ungefähr alle 3 Minuten einen Restauranttisch für ein romantisches Dinner am Valentinstag. Der Blumenstrauß, ist natürlich der "Klassiker" zum Tag der Verliebten. Bis Samstag organisieren wir mit ungefähr 300 Aufträgen täglich mehr Blumenzustellungen als sonst in einem ganzen Monat", so Neyraud.

* Anmerkungen für die Redaktion / Hintergrund der Studie:
Die Ergebnisse basieren auf einer aktuellen Befragung von insgesamt 11.000 Personen in 11 Ländern: Deutschland, Australien, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Kanada, Mexiko und die USA.

Ziel der "Global Affluent Study" war es, zu ermitteln, welche Besonderheiten das Verhalten, den Lebensstil und die persönlichen Vorlieben die Menschen in verschiedenen Ländern kennzeichnen. Gefragt wurde dazu nach dem Stellenwert von 57 verschiedenen Werten wie "Romantik", "Treue", "Schönheit" und "Bedeutung von Geld" etc. In die Auswertung flossen die Angaben aller Personen ein, die den jeweiligen Wert als für sich "besonders wichtig" einschätzten. Durchgeführt wurde die Untersuchung von dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Roper ASW (Teil der NOP World Company).
 


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