Reisebranche 2005 weiter im Aufwind - Zunehmende Nachfrage treibt Flug- und Hotelpreise weltweit in die Höhe Frankfurt am Main - 22. Oktober 2004. Die Preise auf dem internationalen Reisemarkt ziehen 2005 an. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Global Business Forecast von American Express, der die Entwicklungen bei Hotel- und Flugpreisen prognostiziert. Für Deutschland werden vergleichsweise moderate Preiszuwächse vorhergesagt. International wird sich diese Entwicklung je nach Region und Land unterschiedlich schnell durchsetzen. Der Trend ist jedoch eindeutig: Wer im nächsten Jahr verreist, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn Flug- und Hotelpreise werden 2005 kontinuierlich steigen - parallel zur größer werdenden Nachfrage nach Geschäftsreisen, die in einigen Märkten das Angebot sogar übertreffen wird. Die Tarife für Inlands- und Kurzstreckenflüge in der Economy Class werden sich innerhalb einer Bandbreite von -3 bis +1 Prozent entwickeln. Business Class Tarife für Langstrecken- bzw. Interkontinentalflüge werden voraussichtlich um zwei bis vier Prozent steigen. Die Preise schwanken auch weiterhin sehr stark und variieren von Land zu Land erheblich. Während für Frankreich bei Flügen in der Economy Class innerhalb Europas mit Preissteigerungen von bis zu zwei Prozent gerechnet wird, liegt die Preisspanne für Deutschland zwischen -4 bis +2 Prozent. Der starke Wettbewerb in Großbritannien und Westeuropa - ausgelöst durch ein breites Angebot von Billigflügen - wird den Anstieg des Preisniveaus bei nationalen und innereuropäischen Flügen dämpfen. Die europäischen Hotelpreise werden im nächsten Jahr voraussichtlich in der mittleren Kategorie um bis zu drei Prozent und in der Premium-Kategorie um bis zu vier Prozent steigen. Gründe hierfür sind ein höheres Reiseaufkommen, eine bessere Zimmerauslastung und die allgemeine Konsolidierung in der Hotelbranche. Hohe Zimmerkapazitäten verhindern dabei drastische Preiserhöhungen. Für Deutschland wird für beide Kategorien ein Anstieg von bis zu zwei Prozent vorhergesagt. Dies ist die niedrigste Teuerungsrate unter den europäischen Ländern. Auswirkungen auf das Geschäftsreisemanagement Während die Reisebranche von dem erhöhten Passagieraufkommen und der wachsenden Hotelauslastung profitieren wird, bedeuten derartige Preissteigerungen für die Unternehmen oftmals ein großes Kostenproblem", erklärt Davis. "Um den steigenden Reiseausgaben entgegen zu wirken sind clevere Geschäftsreisemanagement-Programme erforderlich. Durch den Einsatz moderner Buchungstechnologien und Ausgabenkontrollen z.B. durch qualifizierte Managementinformationen bzw. Reportingsysteme können aber auch in einer Phase steigender Preise die Reiseausgaben bedeutend optimiert werden", so Davis. Methodik Die Prognosen basieren auf einer Kombination aus statistischen Vorhersagen, einer genauen Untersuchung der Branchen und der Beobachtung regionaler wirtschaftlicher Entwicklungen. Hinzu kommen Interviews mit Branchenanalysten von American Express sowie die Analyse interner Daten. Die tatsächlichen Preisentwicklungen können auf Grund unerwarteter politischer, wirtschaftlicher und/oder Umweltereignisse von den prognostizierten Zahlen abweichen. Kontakt: Ursula Hellstern Pressesprecherin Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069/9797 2332 Fax: 069/9797 2919 Email:ursula.e.hellstern@aexp.com
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